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Wehranlage Schlossmühle in Niederrödern

Wasserbau

Projektbeschreibung

Instandsetzung und Modernisierung der Wehranlage Schlossmühle in Niederrödern

Details der Wehranlage

  • Ersatzneubau der Wehranlage mit Wehr und Grundablass
  • Errichtung einer Fischaufstiegsanlage in Form eines Raugerinnebeckenpasses oberstrom der Wehranlage

Erbrachte Leistungen

  • Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß HOAI, Leistungsphasen 3-9
  • Tragwerksplanung gemäß HOAI, Leistungsphasen 3-6
  • Besondere Leistungen u. a. Örtliche Bauüberwachung

Beschreibung der Wehranlage

Der bauliche Zustand der vorhandenen Wehranlage bedingte den Abbruch des Grundablasses, des Wehrpfeilers, der rechten Wehrwange sowie der linksseitig des Tosbeckens angrenzenden Ufermauer. Anstelle des vorhandenen Grundablasses wurde ein bewegliches Wehrfeld hergestellt, um den Hochwasserabfluss zu ermöglichen.

Das wasserrechtlich vorgegebene Stauziel wurde durch ein Doppelhubschütz realisiert. Dessen Betrieb erfolgt automatisch und pegelgesteuert mit der entsprechenden Regeltechnik. Das vorhandene feste Wehrfeld und die linke Wehrwange wurden in ihrem Bestand weitestgehend belassen. Aus diesem Grund wurde ein Sanierungs- und Ertüchtigungskonzept für die genannten Anlagenteile erstellt und umgesetzt. Der vorhandene beschädigte Wehrrücken erhielt eine ca. 16 cm starke, bewehrte Aufbetonschicht. Des Weiteren wurden die Wehranlage um die fehlende oberwasserseitige Dichtwand ergänzt.

Der neue Wehrpfeiler begrenzt das feste vom beweglichen Wehrfeld. Er dient dem Bediensteg als Auflage und dem Doppelhubschütz sowie dem Revisionsverschluss als seitliche Führung.

Das Tosbecken wurde einem natürlichem Kolk nachempfunden und mit Wasserbausteinen und Steinreihen befestigt. Linksseitig wurde die vorhandene und einsturzgefährdete Ufermauer abgebrochen und durch eine Spundwand ersetzt.

Die Fischaufstiegsanlage (FAA) wurde als Raugerinne-Beckenpass gebaut. Linksseitig wird die Anlage nun von einer Spundwand und rechtsseitig von einer mit Wasserbausteinen befestigten Böschung begrenzt.

Zur Verbesserung der Funktionsfähigkeit sowie des Unterhaltungsaufwandes verhindert nun eine oberwasserseitig angebrachte Tauchwand den Eintrag von Treibgut in die Fischaufstiegsanlage.

Lage

  • Freistaat Sachsen
  • Gemeinde Ebersbach, Ortsteil Rödern
  • Große Röder

Auftraggeber

Gemeindeverwaltung Ebersbach

Bürgermeisterin Frau Margot Fehrmann
Am Bahndamm 3
01561 Ebersbach

Telefon:
035208 955 - 0
E-Mail:
post.ebersbach@kin.sachsen.de
Internet:
www.gemeinde-ebersbach.de

Planung:

  • 03/2013 bis 10/2013

Bau:

  • Bauausführung 11/2013 bis 09/2014
  • Inbetriebnahme 10/2014

Baukosten:

  • ca. 736 TEUR netto
  • ca. 1.100 TEUR netto (Gesamtvorhaben)

Kontakt bei iKD:

Tom Schröter

Telefon:
0351 88 44 1 - 0
Fax:
0351 88 44 1 - 33
E-Mail:
dresden@ikd-consult.de